Kool Savas feiert Chartjubiläum mit sechstem Nummer-eins-Album

Schriftgröße
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Kaum zu glauben, aber Rap-Urgestein Kool Savas begeht 2021 schon sein 20-jähriges Jubiläum in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Und was 2001 mit dem Kollabo-Track "That Smut Part 2" (mit Smut Peddlers) noch ganz bedächtig auf Platz 73 begann, mündet nun im sechsten Nummer eins-Album seiner Karriere. "Aghori" schnellt in einem Feld aus 20 New Entries direkt an die Spitze - und schlägt selbst Genre-Kollege FiNCH ASOZiAL, der an zweiter Stelle "Fliesentisch Romantik 2" aufkommen lässt.

Rock aus Schottland, Metal aus Österreich, Singer-Songwriter-Musik aus Australien, Klassik aus der Schweiz/Deutschland: Die weiteren Top-Neuzugänge der Album-Hitliste mögen es abwechslungsreich. Während Mogwai ("As The Love Continues") und Harakiri For The Sky ("Maere") die Positionen drei und vier erobern, betritt Tash Sultana ("Terra Firma") auf Rang sieben festen Boden. Felix Klieser und die CHAARTS Chamber Artists schließlich lassen ihre "Baroque Arias For Horn (Beyond Words)" an achter Stelle erklingen. Vorwochensieger Schiller ("Summer In Berlin") rutscht derweil von eins auf fünf.

In den Single-Charts gibt Shanty-Senkrechtstarter Nathan Evans ("Wellerman", zwei) die Krone an „Madonna" weiter. Diese beschert Apache 207 den neunten Nummer eins-Hit bzw. Bausa den zweiten Nummer eins-Track nach dessen Über-Erfolg "Was du Liebe nennst", der mit neun Wochen weiterhin den Rekord für den am längsten an der Spitze platzierten deutschsprachigen HipHop-Titel hält. Bronze holen Kasimir1441, badmómzjay & WILDBWOYS ("Ohne Dich"). Ebenfalls die Top 10 erreichen Nimo & Luciano ("Bad Eyez", fünf) und Samra ("SMS", sechs).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Text: GfK Entertainment