Christopher von Deylen bringt Farbe in die Offiziellen Deutschen Charts

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Christopher von Deylen Christopher von Deylen

Mit dem Projekt Schiller lancierte Christopher von Deylen bereits sechs Alben an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Nun ist der Musiker erstmals unter seinem bürgerlichen Namen aktiv - und geht auf „Colors“ neue Wege. Klavierklänge werden hier auf kreative Weise mit Elektro-Sounds verbunden; das Ergebnis kann sich an erster Stelle sehen - und hören - lassen. Silber streichen die Rapper KC Rebell & Summer Cem („Maximum III“) ein.

Dazu Christopher von Deylen: „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Ich freue mich über diesen Erfolg ganz besonders und bedanke mich herzlichst bei einem wunderbaren Publikum, das dieses Experiment mit mir gewagt hat. ‚COLORS‘ basiert ja auf Live-Improvisationen meiner Piano- und Elektronik-Tour vom Frühjahr 2020. Die Stücke habe ich nach dem intensiven Feedback dieser unvergesslichen Abende ausgearbeitet. Eine neue, großartige Erfahrung.“

Insgesamt 20 Neueinsteiger vertreiben im aktuellen Album-Ranking den Herbstblues - darunter so erfolgreiche Acts wie Nena, die den dritten Platz mit viel „Licht“ erhellt. Das Kultwerk „Wildflowers“ von Tom Petty, der am Dienstag 70 Jahre alt geworden wäre, wurde als remasterte Version inklusive „All The Rest“ noch einmal neu veröffentlicht. Auf Position vier chartet es deutlich höher als vor 26 Jahren, als „nur“ Rang 15 drin war. Die achte Platte von Katie Melua („Album No. 8“, fünf), ein Konzertmitschnitt der Eagles („Live From The Forum MMXVIII“, sieben) sowie ein Greatest Hits von Sunrise Avenue („The Very Best Of“, acht) reihen sich in die illustre Reihe der New Entries ein. Zurück von 69 auf sechs schnellen Thomas Anders & Florian Silbereisen, die zuletzt in der ARD-Show „Klein gegen Groß“ zu sehen waren und eine Winteredition von „Das Album“ herausgebracht haben.

Beliebtester Song zwischen Flensburg und Füssen ist zum vierten Mal die HipHop/Pop-Nummer „Mood“ von 24kGoldn feat. Iann Dior. Überhaupt nicht „Désolé“ müssen Mero & Nimo sein, denn die beiden Rapper dürfen sich auf Platz drei über den höchsten Neueinstieg der Single-Charts freuen. Zwei weitere Duette begeistern Musikfans: Alligatoah & Sido („Monet“, neun) und Justin Bieber & Benny Blanco („Lonely“, 14). Dank einer TikTok-Challenge fährt der Fleetwood Mac-Evergreen „Dreams“ (73) wieder traumhafte Klickzahlen ein - und kehrt nach 43 Jahren Abstinenz in die Hitliste zurück. Es ist eine der größten Zeitspannen zwischen Chartdebüt und Re-Entry, die es jemals gab.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Text: GfK Entertainment