Rock und Rap regieren die Offiziellen Deutschen Charts

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Gitarren-Sound und Sprechgesang sind in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, tonangebend - denn Rock- und Rap-Künstler belegen derzeit das Gros der Top-Positionen. Mit Frei.Wild („Corona Tape II, Attacke ins Glück“, zwei), Bon Jovi („2020“, drei), Roger Waters („Us + Them“, vier) und Queen & Adam Lambert („Live Around The World“, fünf) landen gleich vier Rock-Acts auf Anhieb in der Top 5. Dazu kommen hohe Neueinstiege u. a. von Slipknot-Sänger Corey Taylor („CMFT“, neun) sowie den Metalbands Amaranthe („Manifest“, zwölf) und Nachtblut („Vanitas“, 19).

Frische Deutschrap-Ware servieren die beiden Berliner Ufo361 & Sonus030, deren gemeinsames Werk „Nur für dich“ von 0 auf 1 stürmt. Der kundenorientierte Mert („Kunde ist König 2“) und die beiden nun auch auf Vinyl erhältlichen Casper-Scheiben „XOXO“ und „Hinterland“ erobern die Plätze acht, 13 und 18. Weitere Akzente setzen die südkoreanische Girlgroup Blackpink („The Album“, sieben), die Schlagergruppe Feuerherz („Verdammt gute Zeit - Das Beste von Feuerherz“, zehn) und die volkstümliche Gute-Laune-Combo Dorfrocker („Landgemacht“, 14).

Rapper Samra mit seinem elften Nummer-eins-Hit „Rohdiamant II“ und das Duo Dardan & Hava („Mailbox“, sieben) sind im Single-Ranking für die höchsten New Entries zuständig. Die beiden übrigen Medaillen gehen an die US-Songs „Mood“ (24kGoldn feat. Iann Dior) und „Lemonade“ (Internet Money & Gunna feat. Don Toliver & NAV).

Während sich Fans von Popsänger Shawn Mendes mit „Wonder” (neu auf 47) auf dessen kommendes Album eingrooven, überbrücken Cineasten mit Billie Eilishs „No Time To Die“ (Wiedereinstieg auf 63) die Wartezeit auf den ins Frühjahr 2021 verschobenen James Bond-Streifen „Keine Zeit zu sterben“.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Text: GfK Entertainment