Rolling Stones mit 47 Jahre altem Album auf Platz zwei der Offiziellen Deutschen Charts

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47 Jahre ist es her, seit The Rolling Stones mit „Goats Head Soup“ hierzulande die Hitliste aufmischten. Nun haben Mick Jagger & Co. das Album neu aufgelegt, um bislang unveröffentlichte Songs erweitert und mächtig am Klang gefeilt. Als Ergebnis springt nun erneut Platz zwei der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, heraus. Den Sprung nach ganz oben verwehren ihnen Metallica, die mit ihrem Live-Werk „S&M 2“ den Thron verteidigen.

Insgesamt erwartet Rock- und Metal-Fans zum warmen Spätsommer eine richtig heiße Ausbeute. Während die Supergroup Zakk Sabbath („Vertigo“, drei) eine Neueinspielung des ersten, selbstbetitelten Black Sabbath-Albums präsentiert und The Pineapple Thief („Versions Of The Truth“, 22) mit Progressive-Rock überzeugen, haben Dead Lord („Surrender”, 25) ihren ganz eigenen Vintage-Sound im Gepäck.

Zwischen den ganzen „harten Jungs“ stechen die Stimmen der Powerfrauen Elif, Sophie Hunger und Joy Denalane hervor. Sowohl die Berliner Singer-Songwriterin („Nacht“, sieben) als auch die Schweizer Klangkünstlerin („Halluzinationen“, elf) und die Soulsängerin mit der ersten bei Motown veröffentlichten Platte einer deutschen Künstlerin überhaupt („Let Yourself Be Loved“, fünf) erreichen dabei die Top 20. Für die vorderen Ränge qualifizieren sich ebenso Starpianist Lang Lang („Bach: Goldberg Variations“, sechs), das Synthie-Pop-Duo Hurts („Faith“, neun) sowie Schauspieler Matthias Schweighöfer („Hobby“, zehn).

Neuer Spitzenreiter des Single-Rankings ist Bonez MC. Mit „Fuckst mich nur ab“ landet der zur 187 Strassenbande gehörende Rapper bereits seinen sechsten Nummer-eins-Hit. Die weiteren New Entries steuern die Duos Ufo361 & Sonus030 („Games“, vier) und Elif feat. Samra („Augen zu“, neun) bei. Die übrigen Medaillen gehen an 24kGoldn feat. Iann Dior („Mood“, zwei) und KitschKrieg & Jamule („Unterwegs“, drei).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Text: GfK Entertainment