RAF Camora und „Schlagerbooom“-Stars stürmen die Offiziellen Deutschen Charts

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Man sollte aufhören, wenn’s am schönsten ist. Und RAF Camora ist nach über 1.000 Wochen in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, endgültig am „Zenit“ seiner Karriere angekommen. Bevor er sich zukünftig anderen Projekten widmet, erobert der Rapper mit seinem letzten Solo-Werk noch einmal den Thron der Hitliste. Das insgesamt fünfte Nummer eins-Album beschert dem Österreicher natürlich auch einen nagelneuen „Nummer 1 Award“.  Vergangenen Samstag noch in der Dortmunder Westfalenhalle auf der Bühne, sind die Künstler der ARD-Show „Schlagerbooom“ jetzt für über ein Drittel aller Top 20-Positionen der Album-Tabelle verantwortlich. Während Kerstin Ott („Ich muss Dir was sagen“) auf zwei debütiert und Andrea Berg („Mosaik“) von 99 auf neun rauscht, belegen Santiano („MTV Unplugged“), The Kelly Family („25 Years Later“), Howard Carpendale („Symphonie meines Lebens“), Giovanni Zarrella („La vita è bella“) und Roland Kaiser („Alles oder Dich“) die Plätze vier, sieben, 13, 18 und 20. Der Schweizer Sänger Faber passt stilistisch in keine Schublade; doch gerade das Experimentelle und Widersprüchliche macht den Reiz seiner Musik aus. Nach dem Achtungserfolg „Sei ein Faber im Wind“, der 2017 Platz 17 erreichte, startet Faber nun mit seiner zweiten Platte „I Fucking Love My Life” auf Rang drei richtig durch.

Beliebtestes Lied der Republik ist zum mittlerweile fünften Mal „Dance Monkey“ von Tones And I. Erfolgreichster Künstler bleibt indes HipHop-Newcomer Apache 207, der Silber („Roller“) und Bronze („Wieso tust Du dir das an?“) gleichzeitig einheimst. Viele „Karma“-Punkte sammelt Genre-Kollege Nimo, der auf vier den höchsten Neueinstieg feiert.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Text: GfK Entertainment