Offizielle Deutsche Charts: Summer Cem übernimmt von Powerwolf

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HipHop ist und bleibt eines der prägenden Genres in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Mit Summer Cem betritt bereits der neunte Rapper in diesem Jahr den Thron der Hitliste. Der Gladbacher feiert seine dritte Nummer eins-Platte und ruft nach „Cemesis“ und „Maximum“ nun die „Endstufe“ aus. Bronze geht ebenfalls an einen HipHop-Act, und zwar Timi Hendrix („Tim Weitkamp Das Musical“). Seit 18 Jahren höllisch erfolgreich sind die „Children Of The Dark“ aka Mono Inc. „Welcome To Hell“ heißt ihr aktueller Wurf, der die Gothic-Rocker an die zweite Stelle trägt. Im Herbst erschallen ihre „Voices Of Doom“ wieder in den Hallen der Republik. Für die Vorwochensieger von Powerwolf („The Sacrament Of Sin“) geht’s abwärts auf Rang sechs. Mit altbekannten Liedern in frischem Gewand („The Ghost Note Symphonies, Vol. 1“) bzw. neuer Zusammenstellung („Plugged - Die stärksten Rocksongs“) überzeugen Rise Against und Peter Maffay die Hörerschaft. Das US-Quartett und der deutsche Superstar machen es sich auf den Positionen neun und elf gemütlich.  Einen absoluten „No Brainer“ liefert das Gespann DJ Khaled feat. Justin Bieber, Chance the Rapper & Quavo ab, deren Ohrwurm im Single-Ranking das Prädikat „höchster Neueinsteiger“ (Rang 15) verpasst bekommt. Album-Abräumer Summer Cem ist mit acht Songs dabei, u.a. „Casanova“ (mit Bausa, sechs) und „Santorini“ (mit Veysel, 20). Das Podium besetzen abermals Dynoro & Gigi D'Agostino („In My Mind”), El Profesor („Bella Ciao“) sowie Clean Bandit feat. Demi Lovato („Solo“).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Text: GfK Entertainment