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Offizielle Deutsche Charts: Andreas Gabalier auf dem Sonnenplatz

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„Vergiss mein nicht“ singt Andreas Gabalier auf seiner neuen CD - und die Musikfans haben ihn definitiv nicht vergessen: Mit komfortablem Vorsprung steigt der Volks-Rock'n'Roller direkt an der Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, ein. Es ist seine zweite Nummer eins nach „Mountain Man“ aus dem Jahr 2015. Rechnet man sämtliche Album- und Single-Platzierungen zusammen, stand der Österreicher bereits über 700 Wochen in der Hitliste.

Schlagerfreunde haben die Qual der Wahl. Mit Ex-Caught In The Act-Sänger Eloy („Kopf aus - Herz an“, drei), der „Sorgenfrei“-en Anna-Maria Zimmermann (16), dem nie stillstehenden Fernando Express („Insel des Glücks“, 64) und Urgestein Mitch Keller („20.000 Teile“, 69) erreichen vier Schlager-Künstler die Top 100. Gleichzeitig klettert Reibeisenstimme Ben Zucker dank der „Na und?!“-Sonnenedition zurück von 29 auf fünf.

„DSDS“-Siegerin Marie Wegener („Königlich“, sieben), Rapperin Schwesta Ewa („Aywa“, acht) und „Lieblingsmensch“ Namika („Que Walou“, zwölf) sorgen für eine starke Frauenquote. Rockfans finden Gefallen an Ghost aus Schweden („Prequelle“, zwei) sowie der Celtic-Band Runrig („Rarities (Best Of)“, sechs), die sich nach 45 Jahren aus dem Musikgeschäft verabschiedet. Der letztwöchige Abräumer Gzuz schwebt auf „Wolke 7“ an die vierte Stelle.

Bei den Singles geht es deutlich ruhiger zur Sache. Capital Bra genießt seinen „One Night Stand” (eins) weiterhin ebenso intensiv wie Calvin Harris & Dua Lipa ihren „One Kiss“ (zwei). Namika und Black M („Je ne parle pas français“) sprechen zwar kein Französisch, verbessern sich aber von sechs auf drei.

Schlagerstar Helene Fischer hat verschiedene Versionen ihres Hits „Flieger“ am Start und eilt zurück an die 43. Stelle. Die höchsten Neueinsteiger sind HipHopper Rin („Avirex“, 38) und das US-Gespann Maroon 5 feat. Cardi B („Girls Like You“, 42).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Text: GfK Entertainment